Fernand Nonkouni

Fernand"Hat man gelitten, weiß man wozu man fähig ist. Da gibt es eine Wahrheit, die einen weiterführt."

Als Zeugnis seines Lebens, als Übergangsstelle vom Bösen zum Guten, erneuert die schöpferische Arbeit den Künstler täglich, wie eine aus der Kindheit zurückgewonnene Zeit. Nonkounis Malerei findet auch ihre Wurzeln im erzieherischen Willen des Malers, in der Vermittlung seiner brutalen Jugend.

Anfangs steht er, dann beugt er sich vor und läßt die Form aus der Materie herauswachsen. In der nächsten Phase erscheint die Botschaft des Werkes - Nonkouni hat nur ein Ziel: Das wiederzugeben, was ihm die Nacht geliefert hat.

Wie ein Echo seiner Umgebung, wie ein nach Exaktheit strebender Naturalist, bedeckt der Maler die
Leinwand mit Grundfarben: Ocker für die Erde, Blau für Himmel und Wasser, Gelb als Beleuchtung
zwischen Schatten und Sonne.

Mit der Tradition seines Landes engstens verflochten, bleibt dieser Künstler "ein Sohn Afrikas", der die
Summe aller von ihm entzifferten Rituale in seine Gedankenwelt einfließen läßt. Dazu sagt er:

"Der Maler wächst ständig und seine Botschaft vereinfacht sich immer mehr."


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Lebenslauf
  • Am 27. Juni 1968 in Abidjan (Elfenbeinküste) als Sohn burkinischer Eltern geboren, lebt und arbeitet heute in Ouagadougou, Burkina Faso.
  • 1994 - 1996  Ausbildung in Kunstseminaren am Centre Culturel Français "Georges Méliés" in Ouagadougou

Ausstellungsbeteiligungen in Burkina Faso
  • 1994 - 1996    Centre Culturel Français in Ouagadougou
  • 1996    Centre Culturel Américain in Ouagadougou
  • Semaine de l'Art et de la Création Artistique im Centre Culturel Français in Ouagadougou
  • 1997    Galerie Farafina, Ouagadougou
  • Künstlerische Gestaltung der AIDS-Aufklärungskampagne in Ouagadougou
  • Centre Culturel Français in Ouagadougou  

Ausstellungen außerhalb Burkina Faso
  • 1996    "Espace Gaieté" in Paris
  • Centre Culturel Américain in Ouagadougou
  • Port-folio Galerie in Saint Louis (USA)
  • "Haus der Jugend" in Ouagadougo
  • Semaine de l'Art et de la Création Artistique im Centre Culturel Français in Ouagadougou
  • 1997    Galerie Schlumberger in Paris (Frankreich)
  • Galerie Farafina, Ouagadougou
  • Galerie Arcane 21 in Sauve-Nîmes (Frankreich)
  • Künstlerische Gestaltung der AIDS-Aufklärungskampagne im Straßenbild von Ouagadougou
  • 1998    Internationales Künstlertreffen ARLES 98 in Arles (Frankreich)
  • Biennale "DAK'ART 98" in Dakar (Senegal)
  • Centre Culturel Français in Ouagadougou
  • "Alte Papierfabrik" in Ebertsheim (Deutschland)
  • 1999    Galerie ARTE Dakar (Senegal)
  • Citibank, Duisburg (Deutschland)
  • 2000    Neanderthal-Museum, Mettmann (Deutschland)
  • Internationales Zentrum, Duisburg (Deutschland)
  • tanzhaus nrw, Düsseldorf (Deutschland)
  • 2001    "Espace Noriac", Limoges (Frankreich)
  • Sparkasse Essen-Rüttenscheid (Deutschland)
  • Wohnstift Augustinum, Essen (Deutschland)
  • Citibank Krefeld (Deutschland)
  • 2002    KuBa Kunsthalle, Wolfenbüttel (Deutschland)
  • 2003    Orangerie, Grugapark Essen (Deutschland)
  • Viterra Energy Services GmbH & Co.KG, Münster (Deutschland)

Einzelausstellungen
  • 1996    Galerie Olorun América, Kansas City (USA)
  • 1998    Galerie Arcane 21, Sauve Nîmes (Frankreich)
  • Galerie ZAKA, Ouagadougou
  • 1999    "Espace du Cèdre" in Lauret (Frankreich)
  • "Esperance" zum Tag des Kindes der UNICEF in der Fondation Olorun, Ouagadougou
    
Auszeichnung
  • 1998    Award der Pollock-Krasner Foundation, Inc., New York (USA)
      
Bibliografie Revue Noire No. 17, 1995